Stadtwerke Marburg begrüßen Studie zur künftigen Wasserstoff-Infrastruktur in Hessen

Foto: Stadtwerke Marburg, Brahms

Das Land Hessen hat jetzt eine Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen vorgestellt. Diese ist in Zusammenarbeit mit den hessischen Gasnetzbetreibern erstellt worden. "Wir gehören als Stadtwerke Marburg zum Kreis der Verteilnetzbetreiber in Nord- und Mittelhessen, die an der Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines regionalen Wasserstoff-Backbones in Nord- und Mittelhessen beteiligt waren. Wir unterstützen mit ganzer Kraft die Bestrebungen zum Aufbau einer regionalen Wasserstoff-Infrastruktur in Nord- und Mittelhessen. Als regionaler Versorger halten wir dies für dringend erforderlich. Wir wollen uns gemeinsam im Verbund mit anderen Versorgern dafür stark machen, dass Nord- und Mittelhessen und damit auch Marburg bald über eine Wasserstoffleitung angeschlossen werden", so der technische Geschäftsführer der Stadtwerke Dr. Bernhard Müller. „Die Wasserstofftechnologie kann einen sehr wichtigen Beitrag zur Energiewende liefern. Sie bietet bedeutende wirtschaftliche Potenziale, gerade im Bereich industrieller Produktion. Der Anschluss an ein Wasserstoff-Verteilnetz kann daher eine essentielle Unterstützung für die Erhaltung und Weiterentwicklung unserer lokalen Industrie-, Wissenschaft- und Medizinstandorte sein. Ein Anschluss an das Wasserstoffverteilnetz kann große Chancen eröffnen", betont Nadine Bernshausen, Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Marburg.

Die Machbarkeitsstudie schlägt vor, dass im Zeitraum von 2032 bis 2038 auch Marburg an das Wasserstoffverteilnetz angeschlossen wird. Weitere Einzelheiten können der Pressemitteilung des Landes Hessen entnommen werden.

Die Pressemitteilung des Landes Hessen ist online abrufbar unter: https://wirtschaft.hessen.de/presse/machbarkeitsstudie-zur-wasserstoffinfrastruktur-fuer-nord-und-mittelhessen-vorgestellt