„Fünf Gründe Leitungswasser zu trinken“

Stadtwerke Marburg informieren zum Weltwassertag mit einer Plakataktion in den Bussen und an den Trafostationen in der Stadt über die Vorteile des Leitungswassertrinkens

(Foto: Georg Kronenberg)

1992 haben die Vereinten Nationen den 22. März zum internationalen Tag des Wassers erklärt. Alle Nationen und Menschen sind aufgerufen, den 22. März als Tag des Wassers zu würdigen. Im Jahr 2021 steht der Weltwassertagsteht unter dem Motto „Valuing Water“, der „Wert des Wassers“. Damit verweisen die Vereinten Nationen einmal mehr auf die Bedeutung von Wasser als schützenwertes und lebenswichtiges Gut. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der Umweltbelastungen und des globalen Bevölkerungswachstums rufen die Vereinten Nationen in diesem Jahr dazu auf, dass die Menschen sich mehr Gedanken über die Rolle und über die lebenswichtige Bedeutung von Wasser und seinen ökologischen, sozialen sowie kulturellen Wert machen.

Zum Weltwassertag informieren die Stadtwerke Marburg in Kooperation mit dem Berliner Verein a tip:tap und weiteren Partnern aktuell mit einer Plakataktion „Fünf Gründe Leitungswasser zu trinken“ in den Bussen und an den Trafostationen in der Stadt über die Vorteile des Leitungswassertrinkens. Wer Leitungswasser trinkt, spart nicht nur Ressourcen, Energie, Plastikmüll und CO2, sondern wählt auch ein preiswertes Lebensmittel von bester Qualität.

„Wenn wir heute am internationalen Tag des Wassers den Wert des Wassers in den Blick nehmen, dann richten wir auch einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, ihr Verbrauchsverhalten, insbesondere in den heißen Sommermonaten, zu überdenken,“ erklärt Stadtwerke Geschäftsführer Dr. Bernhard Müller. „Nach mehreren trockenen Sommern in Folge, würde es uns als Wasserversorger entlasten, wenn zum Gießen der Gärten auf die klassische Regenwassertonne zurückgegriffen oder auch auf das Aufstellen von großen Planschbecken verzichtet werde würde.“

Die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit hygienisch einwandfreiem und frischem Wasser ist eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Schon seit 1893 leisten das vor Ort die Stadtwerke Marburg. Das Lebensmittel Nummer Eins wird in Deutschland entsprechend der deutschen Trinkwasserverordnung streng geprüft und kommt stets hygienisch einwandfrei und in bester Qualität aus dem Hahn.

Trinkwasser ist ein Gut, das weltweit immer wertvoller wird und, auch wenn Deutschland ein wasserreiches Land ist, stehen die Wasserversorger vor dem Hintergrund des Klimawandels und der wachsenden Umweltbelastung vor neuen Herausforderungen. Im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung wird es für die Zukunft auch darum gehen, einerseits die Wasservorkommen vor Einträgen aus der Umwelt zu schützen, anderseits durch verbessertes Wassermanagement die Verbräuche effektiver zu gestalten und so die Wasserressourcen für künftige Generationen zu bewahren und zu schützen.

„Wir werden in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen leisten, um unsere Wasserversorgung langfristig zu sichern,“ erläutert abschließend Geschäftsführer Dr. Bernhard Müller. „Dazu gehört unter anderem der Neubau eines Wasserwerks in Wehrda, die Ertüchtigung unserer Brunnen- und Pumpenanlagen und die Verbesserung der Hydraulik durch den Bau von Leitungen. Damit investieren wir auch für die künftigen Generationen in die Substanz und den Werterhalt unserer technischen Anlagen.“