Presseartikel: Haushalte in Marburg und im Landkreis werden befragt
Stadtwerke und Philipps-Universität Marburg führen repräsentative Befragung zu den Themen Energie und Strom durch
Die Stadtwerke Marburg haben das Befragungscenter der Philipps-Universität beauftragt, die Bürgerinnen und Bürger in Marburg und dem Landkreis nach ihren Erfahrungen, Meinungen und Wünschen in den Themenbereichen Strom und Energie zu befragen.
Frau Professor Dr. Bettina Westle, Inhaberin der Lehreinheit für Methoden und empirische Demokratieforschung und Leiterin des Befragungscenters, wird gemeinsam mit ihrem wissenschaftlichen Team und Interviewern ab der 4. Kalenderwoche diese repräsentative Befragung durchführen.
Bereits im Jahr 2005 hatten die Stadtwerke gemeinsam mit der Philipps Universität eine Befragung durchgeführt. Damals wurden Kundinnen und Kunden der Stadtwerke nach ihrer Meinung zur Versorgungssicherheit und Servicequalität gefragt. "Wir waren begeistert, wie hoch die Kundenzufriedenheit bei uns ist", erklärt Stadtwerke Geschäftsführer Norbert Schüren. "Jetzt möchten wir mehr in die Tiefe gehen und eine repräsentative Haushaltsbefragung in Marburg und in der Heimatregion durchführen."
Folglich soll die eigene, aber auch die Kundschaft anderer Stromanbieter befragt werden. Dabei werden die Themenfelder Strom und Energie umfassend aufgearbeitet. Unter anderem werden dazu Fragen nach dem jetzigen Stromanbieter sowie der Wechselbereitschaft in den letzten zwei Jahren gestellt. Ebenso im Fokus: die Kundenzufriedenheit, das Image der Stromanbieter und die Einstellungen zu erneuerbaren Energien und Atomkraft. Den Abschluss bilden einige soziodemografische Fragen, zum Beispiel nach Geschlecht, Alter und Schulabschluss.
Die telefonischen Interviews starten ab der 4. Kalenderwoche 2012. 1000 Interviews wird das Befragungscenter der Philipps Universität realisieren; dabei werden sowohl Haushalte in Marburg als auch im Landkreis Marburg Biedenkopf, proportional zur Gemeindegröße, kontaktiert.
"Die Auswertung der Befragung erfolgt völlig anonym. Die erhobenen Antworten werden in Zahlen umgesetzt und mit Hilfe von Tabellen dargestellt", erklärt Frau Professor Dr. Bettina Westle. "Wir freuen uns, dass die Universität helfen kann, Lob und Kritik der Bürgerinnen und Bürger zu sammeln sowie die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen in der Region zu ermitteln. Auf diese Weise wird eine verlässliche Grundlage für weitere Verbesserungen im Angebot an Strom und Energie geschaffen. Damit das auch gelingt, wünschen wir uns eine rege Beteiligung an der Befragung - denn jeder von uns Angerufene trägt wesentlich zur Qualität der Ergebnisse der Umfrage bei."
Stadtwerke Vertriebsleiter Holger Armbrüster "ist gespannt auf das Feedback der Bürgerinnen und Bürger in der Region. Das Thema Energie ist in den letzten Jahren, insbesondere seit Fukushima, immer mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Uns interessiert, wie viel davon in den Haushalten angekommen ist und was die Stadtwerke tun können, um noch bessere Angebote und Serviceleistungen für die Heimatregion zu entwickeln."
Pressemitteilung der Stadtwerke Marburg vom 12. Januar 2012
(Karin Brahms)